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Hessen Vernetzt
Stadtentwicklung Bebra
 
 

Zukunftsperspektive

Die Breitenbacher Seen stellen für den gesamten Landkreis und insbesondere im Kontext des Projektes ZuBRA ein Alleinstellungsmerkmal dar, das künftig eine weitaus wichtigere Rolle für die Stadt Bebra, ihre Einwohner und Besucher spielen kann, als dies bisher der Fall ist.


Mit der Entwicklung der Breitenbacher Seen sind so weit reichende Chancen für Bebra verbunden, dass es aus unserer Sicht von größter Bedeutung ist, sehr früh einen gesellschaftlichen und politischen Konsens darüber anzustreben, welche Ziele mit welchen Mitteln erreicht werden sollen.


Die Stadt Bebra möchte gemeinsam mit den regionalen Partnern die Breitenbacher Seen entlang des Flusslaufes der Fulda touristisch entwickeln. Die Wasserflächen sind Folge des jahrzehntelangen Sand- und Kiesabbaus. Nachdem die Abbauflächen aufgegeben und rekultiviert wurden, kann sich eine weitere Entwicklung anschließen.


Die Seen stehen im engen Zusammenhang mit der südwestlich entlang fließenden Fulda, einer der bedeutenden Flüsse Nordhessens. Auch wasserwirtschaftliche und naturschutzfachliche Belange spielen hierbei eine Rolle. Die Breitenbacher Seen stellen im Zusammenspiel mit der Fulda hierbei ein besonderes Potenzial dar.


Das Gebiet liegt in der LEADER-Region Hersfeld-Rotenburg. Die LEADER-Region hat sich zum Ziel gesetzt, die touristische Infrastruktur zu verbessern, die touristischen Potenziale weiter zu entwickeln und Attraktionen für Bewohner und Gäste der Region zu erschließen.


Als eines der Leitprojekte wurde im Regionalen Entwicklungskonzept (2007) die Entwicklung der touristischen Infrastruktur formuliert, insbesondere wurde hierbei die Infrastruktur entlang der Wasserwege, die Vernetzung und Präsentation der Angebote benannt.


Um die Entwicklung der Seen in regionalen Konsenz und unter Beteiligung aller relevanten Akteure der Region voran zu bringen, plant die Stadt Bebra einen konsensualen Entwicklungsprozess im Rahmen des LEADER-Projektes des Landkreises Hersfeld-Rotenburg , von Beginn des Projektes an relevante Protagonisten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bereits in die Ideenfindung einzubinden.


Es ist davon auszugehen, dass bereits vielfältige Ideen „in den Köpfen“ verschiedenster Personen existieren. Die lokalen Akteure sollen daher von Beginn an „mitgenommen“ und in die Konzepterarbeitung eingebunden werden. Dieses informelle Erfahrungs- und Ideenpotential gilt es mit den Einschätzungen des externen Beraters abzugleichen und im Ergebnis der Bewertungen und Diskussionen die Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich der Breitenbacher Seen herauszuarbeiten und in eine konkrete Planung, die bereits erste wirtschaftliche Kennzahlen zur Umsetzung enthält, zu fassen.